Jay Hundert - Music Entrepreneur
est. 2013
Ich bin Jay Hundert.
Ich verbringe einen Großteil meines Lebens damit, über Songs nachzudenken – über Sounds, über Arrangements, darüber, warum einen ein Refrain berührt und ein anderer komplett egal ist.
Studio Hundert ist der Ort, an dem ich all das bündle: meine Erfahrung aus unzähligen Proberaum-Sessions, Clubshows, Festivals, Studiotagen, Nachtfahrten im Tourbus und Gesprächen mit Künstler:innen, die ernsthaft was vorhaben.
Mein Weg zur Musikproduktion
Ich komme nicht aus einer „Tonstudio-Schule“, sondern von der Bühne und aus dem Proberaum:
erst Gitarrist in Bands,
dann der Typ, der sich „nebenbei“ um Recording, Technik und Orga gekümmert hat,
irgendwann war klar: Das ist mein Ding – Künstler:innen helfen, ihre Musik so stark wie möglich zu machen.
Über die Jahre wurde aus einem improvisierten Setup ein professionelles Studio, aus den ersten Mischungen echte Produktionen, aus Kontakten ein Netzwerk.
Heute arbeite ich mit Bands, die vom ersten Demo bis zu großen Bühnen, Festivals und Labeldeals gehen wollen – und die verstehen, dass das ein Weg ist, kein Schnellschuss.
Wie ich Musik höre
Wenn ich deine Songs höre, höre ich nicht nur:
Ist die Gitarre fett genug?
Ist der Gesang sauber?
Ich frage mich immer:
Was ist das eigentliche Herzstück dieses Songs?
Was macht euch als Band unverwechselbar?
Wo liegen Chancen, etwas zu schärfen, statt alles glattzubügeln?
Ich mag Produktionen, die Charakter haben.
Lieber ein besonderer Sound, der zu euch passt, als der hundertste „Standard-Metal-/Rock-/Pop-Sound“, den man schon tausendmal gehört hat.
Wie ich mit Bands arbeite
Mit mir zu arbeiten heißt meistens:
Wir reden offen – auch darüber, was noch nicht funktioniert.
Ich gebe dir ehrliches Feedback, nicht das, was du hören willst.
Wir nehmen uns Zeit, Entscheidungen bewusst zu treffen: Songs, Tonarten, Tempi, Texte, Sounds.
Ich sehe mich als Teil deines Teams.
Ich drücke nicht nur auf „Record“, sondern denke mit – musikalisch, technisch und strategisch.
Wenn ich überzeugt bin, dass ein anderer Weg besser für dich wäre, sage ich das auch.
Womit man bei mir rechnen muss:
Ich hinterfrage Dinge.
Ich lasse nicht locker, wenn ich das Gefühl habe: Da geht noch mehr.
Ich feiere deine Musik, wenn sie ehrlich ist – nicht, wenn sie nur versucht, Trend XY nachzubauen.
Auf der Straße und hinter der Bühne
Ein großer Teil meiner Arbeit findet nicht im Regieraum statt, sondern:
im Proberaum,
auf Bühnen,
im Backstage,
im Tourbus.
Als Live-Mischer und Tourbegleiter habe ich erlebt, wie viel Stress man Bands abnehmen kann, wenn jemand im Hintergrund:
den Überblick über Technik, Abläufe und Kommunikation behält,
mit Veranstalter:innen, Tontechniker:innen und Stage-Management auf Augenhöhe reden kann,
und die Band sich „nur“ aufs Spielen konzentrieren muss.
Diese Live-Perspektive beeinflusst auch meine Arbeit im Studio:
Ich denke immer mit, wie sich das später auf einer Bühne anfühlt – im In-Ear, vor der PA, vor echten Menschen.
Business, Verträge & Realität
Ich habe mich über die Jahre intensiv mit dem geschäftlichen Teil des Musikmachens beschäftigt – nicht, weil ich Zahlen so liebe, sondern weil ich gesehen habe, wie leicht man sich mit Verträgen, Deals und falschen Versprechen verrennt.
Deshalb ist mir wichtig:
dass du verstehst, was in Verträgen wirklich drinsteht,
dass wir gemeinsam überlegen, welche Partner für dich sinnvoll sind – und welche nicht,
dass du Entscheidungen informiert und nicht aus Panik oder Übersprung triffst.
Ich sehe meine Rolle da oft als Übersetzer zwischen „Musikmenschen“ und „Businessmenschen“.
Für wen ich der Richtige bin
Ich passe gut zu dir, wenn du:
bereit bist, an dir und deinen Songs zu arbeiten,
Feedback aushältst und auch nutzen willst,
nicht nur „eine Aufnahme brauchst“, sondern einen Plan, was du mit deiner Musik vorhast,
jemanden suchst, der künstlerisch, technisch und strategisch mitdenkt.
Ich bin wahrscheinlich nicht der Richtige für dich, wenn du:
einfach nur schnell etwas aufnehmen willst,
ausschließlich „billig & schnell“ suchst,
keine Lust auf Diskussionen und gemeinsame Entscheidungen hast.
Wenn du das Gefühl hast, wir könnten zusammenpassen
Dann schreib mir ein paar Zeilen zu dir/euch und schick mir ein, zwei Songs oder Demos.
Ich höre mir das in Ruhe an und sag dir ehrlich, ob und wie ich dir helfen kann – und ob es Sinn macht, gemeinsam weiterzugehen.
Der Rest ergibt sich dann im Gespräch.